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Höherer Energieverbrauch bei eisiger Kälte?

Artikel vom 10.03.2012

Verbrauchen wir im Winter mehr Kalorien als im Sommer?

Gehen wir der Frage mal nach. Was machen eigentlich unsere Fettreserven im Winter, werden diese durch die Kälte mehr verbraucht? Eigentlich erzeugen die Muskeln (Kraft) durch Reibung Wärme. Bei Kälte, soll unser Körper auf einen Trick zurückgreifen. Um zusätzliche Wärme zu gewinnen, werden die Fettpölsterchen unseres Körpers durchblutet. (Laut Forschungen an Mäusen von Skandinavischen Wissenschaftlern.)

Da wir uns heutzutage im Winter, eh die meiste Zeit in warmen Räumen (Zimmertemperatur von 18-22 Grad) aufhalten, müsste man das träge Fett, dass in der Zeit nur brach oder öde herumliegt, durch einen Spaziergang in der Kälte zur Durchblutung anregen.

Unter diesem Aspekt wären nun Wechselduschen (warm-kalt) oder Saunabesuche auch zu anderen Jahreszeiten sinnvoll. Wobei einige Leute darauf schwören, das Kaltduschen die Durchblutung anregt, und den Körper durch die nachwirkende Wärmezufuhr, länger fit hält. Und einem , durch das Training seiner Blutbahnen (wiederum Kraft), zu einem längeren Leben verhelfen sollen. Für Raucher oder Lungenbrötchen Genießer bestimmt eine lesenswerte Information. (Thema: Verkalkung der Blutbahnen)

Kraft verbraucht Energie

Kraft verbraucht also Energie. In der Physik also: Energie wäre dann das Ergebnis aus Masse * Geschwindigkeit. (E=0.5*m*v²)

Aber welche Leistung sollten wir aufbringen (z.B: Glühbirne) im Verhältnis zu Energie geteilt durch die Zeit. Und welche Rolle spielt dabei die Temperatur?

Leistung = Wie lange muss ich durch die Kälte dackeln? Bei welcher Energie?

Energie = Wenn ich 75 Kilo wiege und 7 km/h

Und muss ich dazu einen extra Kraftstoff verwenden? (Kohlenhydrate, Vitamine, Fette, usw?) Bin ich gesund sollte meine Köpertemperatur ca. 37 Grad Celsius haben. Und sollte man mit einem Fieberthermometer so lange durch die Gegend wandern, bis ich diese auf 36 Grad reduziert habe? Oder kann ich auch auf der Parkbank warten, ohne selbst Leistung aufzubringen.

Hab ich etwa neue Ausreden? In der Art von: Schatz ich bin zwar 1h zu spät, aber dafür hast du in der Zeit (1 Stunde) und 50-60 Kilo (Jaja ) und bei -15 Grad nun 750 Gramm verbraucht? Plus die Zeit und Kosten im Fitnessstudio!

Kann man die Fettverbrennung bei Kälte berechnen?

Kann man das tatsächlich berechnen? Und wenn, kann ich den „Kraftstoff“ also unsere Lebensmittelaufnahme vorher passend aufnehmen?

Denken wir mal an Omas Rezepte und an die guten alten Zeiten.

Da gab es weder einen Aldu noch Lodl Supermarkt und frische Erdbeeren im Januar waren eher einen Seltenheit. Omas Rezept aus diesen Tagen, gegen lange Arbeitszeiten in klirrender Kälte waren Eintöpfe, Suppen und Aufläufe. Sollte man dann, auch davon ausgehen, das alles was heiß und flüssig ist, auch gut im Winter ist? Für unsere Abwehrkräfte und Körper? Gut eine heiße Hühnerbrühe half schon manchem Kranken wieder fit zu werden. Aber was ist mit den Vitaminen? Es war, zu mindestens bei meiner Oma, wenig bis gar kein Obst, in der Suppe.

Wenn wir in die Tierwelt blicken, ist ein gutes Fettpolster und viel Schlaf wohl auch ein gutes Mittel. Vitamine im Winter? Wohl eher undenkbar. Die paar tiefgefrorenen Nüsse, die ein Eichhörnchen zu sich nimmt, können doch für eine winterliche Ernährung nicht ausreichend sein? Oder doch?

Sollte man sich tatsächlich auf die letzten Gemüsesorten im Endsommer / Herbst konzentrieren und sich tatsächlich der Ernte bestimmter Lebensmittel nach ernähren? Erdbeeren im Frühjahr – Spargel im Mai – Getreide im Sommer – Äpfel im Herbst? (oder so irgendwie)

Hat sich die Evolution oder der Herr Gott etwas dabei gedacht und wenn ja, sollte ich mein Lebensstil und Essgewohnheiten danach ausrichten? Bananen und Orangen wie wild in mich reinstopfen im Winter? (1) Obwohl diese aus dem entgegensetzen Teil der Erde kommen?

Unsere Haut, ist eines der größten Organe unseres Körpers. (Hoffe ich dich für die meisten) Bei extremer Kälte stellt diese wohl die Fett-Produktion ein und unsere Haut wird trockener. B - Vitamine sollen Abhilfe schaffen. Nun kann ich in dieser Lebensmittelliste (hier) von Obst und Früchten nachsehen so viel ich will, aber B-Vitamine sind dort wohl nicht anzutreffen. Erdnüssen/ Erdnuss Butter hingehen haben Vitamin B enthalten und die gibt es auch im Winter an der Supermarkttheke.

Hmm damit wäre eventuell ein Indiz gefunden, welches mir mit der Frage an der Stelle (1) weiter hilft. Reisen Zugvögel im Winter in einen anderen Kontinent um Nährstoffe aufzunehmen, die ihr Körper und sie hier nicht mehr bekommen? Lag die Oma mit ihrer Suppe Jahrhunderte falsch?

Nunja, in dem Eintopf, Suppe meiner Oma war jedenfalls Fleisch. Und Ebenso wie Erdnüsse enthält Fleisch ebenfalls B-Vitamine.

Ich glaube ja auch, das abwechslungsreiche Kost unserem Immunsystem und Körper hilft. Aber muss ich mir nun täglich Gemüse und Obst reinstopfen? Die Massenware aus Übersee, aus dem „Frischezelt“, mit extra Dünger!

Grundsätzlich ist ein gesundes Mittelmaß immer besser als alle Übertreibungen nach oben oder unten, rechts oder links. Googelt man etwas durch die Gegend, findet man hier und da Omas alte Suppenrezepte und Eintöpfe, als vernünftige Ernährung für den Winter. Tees und viel Wasser seien ebenfalls wichtig. (Naja viel Trinken soll man zu jeder Jahreszeit, also eigentlich immer!) Hier und da liest man etwas von „Wintervitaminen“. So ein Quatsch, ein Vitamin ändert sich doch nicht im Winter. Oder leuchtet ihre Ampel im Ort bei Kälte mit anderen Farben?

Was sollten wir im Winter gezielt essen?

Obst und Früchte sind immer ein Calcium und Magnesium Garant. Egal, welches Obst Sie essen, die beiden Zutaten sind zu 99% dabei. Wenn Sie sich zu Ihrem Eintopf/Suppe auch hier und da mal etwas Obst gönnen, kann das auch keinen Fall verkehrt sein.

Oder trinken Sie einen guten Wein! (siehe Traubenwerte hier)

Ich hoffe ich konnten Sie ordentlich verwirren :-)

Wie Vince Ebert immer so schön sagt: Denken Sie selbst, sonst tun es andere für Sie.

Guten Appetit

Artikel Abrufe: 4319 | Autor: Redaktion suche-privat.de